Unsere Schule ist ein Ort des Lernens, des Miteinanders und des Respekts. Wir sind überzeugt davon, dass alle Menschen gleich viel wert sind – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Lebensweise.

Darum setzen wir uns darum aktiv gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ein. "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist für uns nicht nur ein Titel, sondern eine Verpflichtung, im Schulalltag hinzuschauen, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen.

Christina Asmus
Projektleitung

Veranstaltungen SoR-SmC

Was bedeutet es, "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu sein?

Die Selbstverpflichtung

Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verpflichteten wir uns gemeinsam dazu, aktiv gegen jede Form von Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen. Mehr als 90 % aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft haben sich bewusst dafür entschieden, diese Haltung zu teilen und im Schulalltag zu leben.

Diese Selbstverpflichtung bedeutet für uns, nicht wegzusehen, sondern hinzuhören, einzugreifen und Unterstützung anzubieten, wenn Ausgrenzung oder Ungerechtigkeit auftreten. Wir sind bereit, uns mit Vorurteilen auseinanderzusetzen, voneinander zu lernen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Unsere Schule stärkt so demokratischen Werte und übernimmt Verantwortung für ein respektvolles, vielfältiges und couragiertes Miteinander.

Unsere Paten

Jede Schule im Courage-Netzwerk hat einen Paten, der nicht nur die gleichen Werte teilt, sondern auch aktiv die Selbstverpflichtung und Projekte unterstützt.

Die Patenschaft für unser Gymnasium hat die Leipziger Rock'n'Roll-Band The Firebirds übernommen. Die Gruppe gründete sich im Mai 1992 als Schülerband der WHS, hat hier ihre ersten Auftritte gehabt und über die letzten Jahrzehnte immer den Kontakt gehalten.

Bei einem Besuch zum Bandjubiläum beschrieben sie die WHS ihrer Schulzeit als "Insel der Glückseligkeit". Sie betonten die Kultur des Miteinanders und den Zusammenhalt, was auch dazu beigetragen hat, dass sie heute als Band noch existieren.

Vielfältige Projekte

Wir treten im Schulalltag ein für Respekt, Vielfalt und Toleranz. Das bedeutet, dass wir widersprechen, wenn andere ausgegrenzt oder beleidigt werden.

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie alle Mitarbeitenden unserer Schule gestalten diesen Weg gemeinsam. Mit Mut, Zivilcourage und gegenseitiger Unter-stützung wollen wir eine Schule sein, in der sich jede und jeder sicher und willkommen fühlt. Dabei betonen wir auch immer die Bedeutung von Demokratie und die Handlungsmöglichkeiten, die jeder einzelne hat.

Dies vermitteln wir nicht nur im klassischen Unterricht und Schulalltag. Im Rahmen des Projekts erfolgen zum Beispiel Exkursionen zum Ariowitsch-Haus, Vorstellungen des Berliner Theaters Scheselong, Lesungen, Fahrten der Oberstufe in den Dresdner Landtag und unsere jährliche Bildungsfahrt nach Prag und Auschwitz.

"Demokratie setzt voraus, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Ausgrenzung, Unrecht und Diskriminierung nicht hinzunehmen."

Hannah Arendt