Jan Phillip Triebel (8/2), Sophie Stimmel (9/4) & Alma Hagendorf (5/1)
OnlineWächter in benachbarten Grundschulen – Aufklärung schon in jungen Jahren
Unsere OnlineWächter waren in den vergangenen Wochen erneut in benachbarten Grundschulen unterwegs, um bereits die jüngsten Schülerinnen und Schüler für einen sicheren und respektvollen Umgang im digitalen Raum zu sensibilisieren.
Am Freitag, dem 13.03., besuchten wir unseren langjährigen Partner: die 39. Grundschule. Dort stand das wichtige Thema Cybermobbing im Mittelpunkt. Ziel war es, frühzeitig Aufklärungsarbeit zu leisten und den Kindern zu zeigen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang miteinander, sowohl offline als auch online ist.
Zu Beginn wollten wir herausfinden, welches Vorwissen die Kinder bereits mitbringen und auf welchem Stand sich die Klassen befinden. Schnell wurde deutlich, dass viele Schülerinnen und Schüler bereits erste Berührungspunkte mit sozialen Medien, Chats und digitalen Konflikten haben. Darauf aufbauend starteten wir mit den grundlegenden Fragen: Was ist Cybermobbing? Wie kann ich mich dagegen schützen? Was kann ich tun, wenn ich selbst oder andere betroffen sind? Und welche Folgen hat Cybermobbing – sowohl für das Opfer als auch für den Täter?
Besonders wertvoll war der offene Austausch mit den Kindern. In einer der beiden Klassen wurde ein Vorfall angesprochen, der sich erst zwei Wochen zuvor ereignet hatte und cybermobbingähnliche Züge aufwies. Diesen Moment nutzten wir, um gemeinsam über den Umgang mit solchen Situationen zu sprechen, Lösungswege zu entwickeln und deutlich zu machen, wie wichtig es ist, früh Hilfe zu holen und nicht wegzuschauen.
Um die Inhalte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch und spielerisch zu vermitteln, arbeiteten wir anschließend mit unserem Chatspiel. Die Kinder bekamen dabei nachgestellte Chatsituationen und mussten gemeinsam entscheiden, ob es sich um Cybermobbing handelt oder nicht. Dadurch konnten sie ihr Wissen direkt anwenden und wichtige Warnsignale erkennen lernen.
Das absolute Highlight für viele war am Ende unser Kahoot, bei dem die Kinder ihr neu erlerntes Wissen mit viel Begeisterung und Ehrgeiz unter Beweis stellen konnten. Die hohe Beteiligung und das große Interesse zeigten uns, wie wichtig und gleichzeitig wirkungsvoll solche Präventionsarbeit bereits in jungen Jahren ist.
Sehr ähnlich verlief unser Besuch in der Grundschule Stahmeln am Dienstag, dem 14.04., an der wir zum zweiten Mal zu Gast waren. Auch dort arbeiteten die Schülerinnen und Schüler aufmerksam mit, stellten viele kluge Fragen und brachten eigene Erfahrungen sowie Gedanken mit ein. Es freut uns besonders zu sehen, dass unsere Arbeit nachhaltig wirkt und das Thema Medienkompetenz an den Schulen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Als Leitung der OnlineWächter möchte ich mich ganz besonders bei meinem engagierten Team bedanken: Luisa Susann Wagner, Jan Phillip Triebel, Alma Hagendorf, Niklas Pechstein, Paulina Marina Schreiber, Henriette Gentner und Eva Helene Neukirch. Ihr Einsatz, eure Zuverlässigkeit und euer großes Engagement innerhalb von DMP machen solche Projekte erst möglich. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Verantwortung und Motivation ihr diese wichtige Aufgabe übernehmt.
Ein weiterer großer Dank gilt Frau Koob und Frau Bülow für die wunderbare Zusammenarbeit mit der 39. Grundschule sowie Frau Reichardt und Frau Hertwig-Winkler für die Organisation und Unterstützung an der Grundschule Stahmeln. Durch diese vertrauensvolle Zusammenarbeit können wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung und Prävention leisten.
Unsere OnlineWächter zeigen immer wieder: Medienkompetenz beginnt nicht erst in höheren Klassenstufen – sie beginnt bereits in der Grundschule. Denn nur wer früh lernt, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen, kann sich sicher und selbstbewusst in der digitalen Welt bewegen.
Sophie Stimmel (JG 9)
Leitung der OnlineWächter








